“I think that most artists really are able to do the most powerful work when they are dealing with something that they know well and feel strongly about. It took me quite a while but I feel strongly about music. Ever since I was a child I’ve been hearing music. So that it’s very much a part of my existence.”

1960's

1960's

In den 1960er-Jahren begann Ellen Banks ihre künstlerische Laufbahn mit figurativen Arbeiten in Öl. 1962 hatte sie ihre erste Einzelausstellung in den Dunbarton Galleries in Boston. Gegen Ende des Jahrzehnts wandte sie sich zunehmend der Abstraktion zu; mit dem Werk Midnight Sail (1969) wurde sie Teil der Sammlung des San Francisco Museum of Modern Art.

1970's

Die 1970er-Jahre waren geprägt von Ausstellungen und intensiver theoretischer Auseinandersetzung. 1970 nahm Banks an der Ausstellung Afro-American Artists: New York and Boston teil und zeigte Einzelausstellungen unter anderem im National Center of Afro-American Artists (1972) und im Rose Art Museum (1973). Ab 1974 lehrte sie Malerei an der School of the Museum of Fine Arts in Boston und veröffentlichte 1979 ihre theoretische Schrift The Unstated Diagonal.

1980's

In den 1980er-Jahren entwickelte Ellen Banks ihren zentralen künstlerischen Ansatz: die Übersetzung musikalischer Partituren in abstrakte Malerei. Ab 1981 arbeitete sie systematisch mit Notationen als visuellem Ausgangsmaterial. Aufenthalte in Amsterdam und Paris vertieften ihre theoretische und künstlerische Praxis. 1988 entstand die Werkserie Nocturnes, die einen wichtigen Höhepunkt ihres Schaffens markiert.

1980's / Nocturnes

Im Jahr 1988 entstand Ellen Banks’ Werkserie Nocturnes1, die auf den gleichnamigen Kompositionen von Frédéric Chopin basiert. Zwischen 1827 und 1846 schuf Chopin insgesamt 21 Nocturnes, von denen die letzten drei posthum veröffentlicht wurden. Ellen Banks interpretierte diese musikalischen Stücke visuell und schuf 19 Werke in Acryl auf Leinwand, die im Nachlass vollständig erhalten sind.2 Banks schuf die Nocturnes in einem ”transitional period”; es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Erkrankung ihres zweiten Ehemannes Bernard Feld eine Rolle gespielt hat.

1990's

Die 1990er-Jahre waren von internationaler Ausstellungstätigkeit geprägt. 1992 wurden Ellen Banks’ Werke im damaligen Amerika-Haus in Berlin gezeigt. Diese Ausstellung ist eine zentrale Station ihres europäischen Wirkens und begründete zugleich die Verbindung zu Berlin, die für die heutige Arbeit an ihrem Nachlass von besonderer Bedeutung ist.

2000's

In den 2000er-Jahren setzte Ellen Banks ihre internationale Ausstellungstätigkeit fort. Parallel entwickelte sie ihre künstlerische Praxis kontinuierlich weiter. Die in dieser Zeit entstandenen Arbeiten sind ein wesentlicher Bestandteil ihres umfangreichen Nachlasses, der heute die Grundlage für eine erneute Auseinandersetzung mit ihrem Werk bildet.

The offical website of the Ellen Banks Estate

© 2026 / Ellen Banks Archive

Impressum

The offical website of the Ellen Banks Estate

© 2026 / Ellen Banks Archive

Impressum

The offical website of the Ellen Banks Estate

© 2026 / Ellen Banks Archive

Impressum